Nadja Brendel

Bereits während der Kochlehre im Maison Blanche schloss Nadja das charmante kleine Bäderdorf Leukerbad samt Balmhorn ins Herz. Ohne zu ahnen, dass sie ihre Liebe nach vielen Jahren wieder zurück führen würde...

Nach der Servicelehre in Zermatt sammelte die wissbegierige Nadja Erfahrungen im Alpenhof in Zermatt, im Des Trois Tours in Fribourg-Bourguillon sowie zweimal sechs Monate auf Kreuzfahrtschiffen der Reederei Princess Cruises. Zurück in der Schweiz absolvierte sie die Berufsprüfung zur Bereichsleiterin Restauration mit eidgenössischem Fachausweis.

Als Gruppenleiterin im Restaurant Zündkapselfabrik der Stiftung TRANSfair in Thun und stellte mit Enthusiasmus und Hingabe ihre Sozialkompetenz in der Zusammenarbeit mit psychisch beeinträchtigten Menschen in ihrer Kerndisziplin unter Beweis. Nach erfolgreichem Abschluss der Berufsprüfung nahm Nadja bereits die nächste Herausforderung freudig an: die Leitung der neu eröffneten Tapas-Weinbar der Stiftung TRANSfair.

Roger Brendel

Schon als kleiner Bub tollte Roger quietschvergnügt zwischen den Beinen der Gäste im Balmhorn herum und erlebte so das Gastgewerbe hautnah – das ging ins Blut über und sollte ihn nie wieder verlassen...

Nach der Kochlehre in Leukerbad begab er sich schnurstracks, motiviert von seinem unkonventionellen und kreativen Wesen, auf abenteuerliche und nicht minder lehrreiche Wanderjahre. Geprägt durch die gesammelten Erfahrungen im Viktoria-Jungfrau in Interlaken, Palace in Luzern, Alpenhof in Zermatt, Le Pérolles in Fribourg und Schönbühl in Hilterfingen, absolvierte er mit Bravour die Berufsprüfung zum Gastronomiekoch mit eidgenössischem Fachausweis.

Sein Bestreben Grenzen auszuloten, sich stets voll einzubringen und seine Neugier auf unbekanntes Terrain, führte Roger zu guter Letzt ins Alterswohnen Glockenthal in Steffisburg – eine erneute willkommene Herausforderung als Leiter der Küche.

Matthieu Gloor


Geschichte

Ehe Rogers Grossvater das Haus 1973 ersteigert hatte, befand sich ein Teilbereich des heutigen Restaurants noch mitten im Stall. Des Sommers pflegten Gäste gerne dort einzukehren und sich das eine oder andere Glas in urgemütlicher Atmosphäre zu  genehmigen. Im Winter war das Angebot just dasselbe, nur einen Stock höher, in der geheizten Küche.

Mit der Übernahme im Jahre 1974 durch Rogers Vater, Willy, begann die eigentliche Geschichte des Restaurants Balmhorn. Anfangs schenkte Willy lediglich Getränke aus, aber auf das Ansinnen hungriger Gäste hin begab es sich, dass bald schon eine köstliche Speise gereicht wurde: das typische Raclette. Als sich Miranda, Rogers Mutter, 1978 tatkräftig zu Willy gesellte, wuchs das Angebot nach und nach. Und irgendwann war es soweit: das Balmhorn war weit herum bekannt, den "fliegenden Fondues" sei Dank!

Sämtliche Speisen, Fondues, Walliser Teller und Coupes, wurden fortan in gedeihlicher Regelmässigkeit von schnellen Beinen inm rund 100 Meter entfernten Hotel Alpina geholt, welches seinem Vater gehörte und wo Willy aufgewachsen war.

Die heutigen Grundrisse des Restaurants entstanden beim Umbau im Jahre 1985. Durch den Bau der Küche und des Speiselokals wurde das Angebot stetig erweitert, zur Freude der kunterbunten Gästeschar, welche dem Balmhorn für seine Käsespezialitäten aller Art über eine lange Zeit die Treue hielt.

Mit der Übernahme des Balmhorn durch Nadja und Roger geht nun die Führung des Traditions-Hauses an die nächste Generation über – mit dem Versprechen: das Gute bleibt! Bei der Qualität und der Gastfreundschaft werden keine Abstriche gemacht, versprochen! Nehmen Sie uns beim Wort, und lassen Sie sich überraschen, beim:

Abheben und Geniessen!